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Hall of Fame

Winfried Lind

Der ehemalige Gewichtheber Winfried Lind las es im Jahre 1987 in der Zeitung. „Armdrücker-Turnier in Groß-Zimmern“. Gemeinsam mit Ralf Bohlender fuhr er hin und…

Der ehemalige Gewichtheber Winfried Lind las es im Jahre 1987 in der Zeitung. „Armdrücker-Turnier in Groß-Zimmern“. Gemeinsam mit Ralf Bohlender fuhr er hin und wurde Zeuge, wie Günter Heiss im Finale des Turnieres einen um gut 30 kg schwereren amerikanischen Powerlifter scheinbar mühelos besiegte.

Voller Begeisterung trainierte er wie besessen und gewann im Jahr 1988 die deutsche Meisterschaft in einem Feld von unzähligen bisher „Unbesiegten“ – ein Erfolg, den er im Jahr 1989 gleich noch mal wiederholen konnte. Im Jahr 1990 lieferte er sich im russischen Staatszirkus von Moskau ein nahezu einminütiges, knüppelhartes Duell gegen den späteren 6-maligen Weltmeister Alexander Kutznetzow, das er nur knapp verlor. Allerdings zog er sich hier eine langwierige Verletzung zu.

Dies machte ihm allerdings die Entscheidung leichter, noch in diesem Jahr die Wahl zum Präsidenten des Deutschen Verbandes anzunehmen – ein Amt, das er fast zehn Jahre inne hatte – und Armwrestling entwickelte sich in diesen Jahren prächtig. Aber auch sportlich kam er noch mal zurück. Neben einem internationalen Turniersieg bildete den krönenden Abschluss seiner aktiven Laufbahn im Jahre 2003 der Gewinn der Europameisterschaft in der Masterklasse bis 86 kg.